Elena Becker MA

Der (exakte) Gebrauch oder: „es gibt“

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Am Rande der UN- Vollversammlung, auf der US-Präsident D. Trump den Krieg gegen den Iran rechtfertigte, wurden die amerikanisch-iranischen Verhandlungen wieder aufgenommen.

Trump argumentierte damit, die Entwicklung des Iran zur „Atommacht“ verhindern zu wollen.

Der Iran will auf eine „friedliche Atomenergie“ nicht verzichten.

Der anwesende ukrainische Präsident Selenskyj kritisierte die Aufhebung von EU- Sanktionen gegen zwei russische „Oligarchen“.

Bei den Landtagswahlen in „Mecklenburg-Vorpommern“ erzielte die „Afd“ das exakt gleiche Ergebnis (38%) wie in Sachsen-Anhalt. In Berlin gingen die „Linken“ als Wahlsieger hervor.

Wegen des derzeitigen „Zustands“ der Partei warnte der brandenburgische Ministerpräsident Woidke vor einer rot-rot-grünen Koalition.

In Washington traf der chinesische Staatschef Xi ein, um sich mit US-Präsidenten D. Trump u.a. über „KI“ auszutauschen.

Das „Weiße Haus“ ist nun auch wieder für Medien wie „CNN“ zugänglich.

Es war weder im voraus abzusehen, noch aus dem „präzedenten“ Wahlergebnis irgend „deduktibel“, daß die „AfD“ in Mecklenburg-Vorpommern genau wie in Sachsen-Anhalt ein 38 %- Ergebnis erzielen würde.

Damit wäre die Vorstellung oder -Implikation- eines (prä-)deterministischen und „fixiert(en) Schema(s)“(J. Dewey)1 verbunden, derzufolge „Zukunft“(ebd.) wie „Vergangenheit“(ebd.) dem -selben- Schema zugehörig wären.

Eine darauf referierende „Proposition“ könnte es bei der Aussage „man könnte glauben“ belassen, ohne sich auf ein -deterministisch- „geschlossenes“ System festzulegen.

Auf diskursiver Ebene bleibt so das -Element- der „Unbestimmtheit“(ebd. S. 203) auf der -einen Seite- eines „propositionalen“ Bezugs gewahrt, indessen auf der Gegenseite eine -deterministische- Proposition aufgestellt wird.

Diese „Behauptung“ wäre nach dem Muster des „Laplace´schen“(ebd. S. 202) Ausspruchs gemodelt,

„daß die gesamte Zukunft des Universums vorausgesagt und deduziert werden könnte.“(J. Dewey. Die Suche nach Gewißheit. S,. 202)

Die zugrunde liegende deterministische Auffassung wurde bekanntlich durch die moderne (Atom-)Physik W. Heisenbergs und insbesondere durch die -Heisenbergs- axiomatische Erkenntnis der „Unschärfe“(ebd. S. 203) oder „Unbestimmtheits“(ebd.)-Relation außer Kraft gesetzt.

Die davon motivierten Bemühungen einer „positivistischen“ Sprachanalyse L. Wittgensteins u.a. um eine -exakte- sprachliche Aussage, die das Gemeinte „genau beschreibt“, versprach, eine äquivalente Basis für eine -sprachliche- „Objektivität“ zu schaffen.

Diese „objektiven“ Beschreibungen bleiben jedoch an -subjektive- Aussagen geknüpft wie:

“das sieht mir jetzt rot aus“.(H. Marcuse. Der eindimensionale Mensch. S. 208)

Wenn das Medium einer u.a. grammatikalisch geregelten Sprache einerseits deswegen objektiv ist, weil es, wie H. Marcuse („Der eindimensionale Mensch“) dazu feststellte, „durch das verfügbare sprachliche Material“(ebd.) vermittelt(ebd.) ist, das „gesellschaftliche(s) Material“(ebd.) ist, kann die (Sprach-)Analyse in „Ethik und Politik“(ebd.) nach Macuses Überzeugung

„zu keiner anderen empiristischen Exaktheit gelangen als zu der, die den Menschen durch den gegebenen Zustand abverlangt“(ebd.) würde.

In der konkreten Realität fallen dabei jedoch propositionale Aussagen, die in der Ethik oder in der Politik von subjektiven „Repräsentanten“ oder in allgemeiner Form aufgestellt werden und den Anspruch auf eine -allgemeine- Bedeutung erheben, mehr ins Gewicht als u.a. „vorkommende“ singuläre „Meinungen“, die außerdem implizit mit dem verbunden sein sollen, was sie „nicht sagen“(Marcuse, ebd.).

Genau deshalb ist die „Alltagssprache“(ebd.) nach Marcuses Befinden ungeeignet

„für jene Geltung verbürgende Funktion.“(ebd.)

„Anders gesagt“, schreibt Marcuse,

„was sie [die Menschen] meinen, kann nicht für bare Münze genommen werden- nicht, weil sie lügen(sic)“, fügt Marcuse hinzu,

„sondern weil das Universum des Denkens und der Praxis,..., ein Universum (manipulierter, Marcuse) Widersprüche ist.“(Marcuse, ebd.)

Aus der Perspektive der „kritischen Theorie“ Marcuse, Horkheimers und Adornos resultieren diese „Widersprüche“ anders als für den Logiker W. Quine nicht aus verschiedenen „ontologischen“ Festlegungen auf „Entitäten“.

In einer positivistischen Sprach- und Aussagenlogik, die auch von politischen u.a. Repräsentanten abstrahiert, sind und bleiben die „Sprecher“(ebd. S. 212) und ihre „Situation“(ebd.), Marcuse: „unbestimmt“(ebd.).

Herbert Marcuse:

“Sie sind X und Y, wie vertraut sie auch miteinander plaudern. Im wirklichen Universum aber“, so Marcuse, „sind X und Y `Geister´(sic). Sie existieren nicht; sie sind das Produkt des analytischen Philosophen.“(Marcuse, ebd. S. 213)

Was Marcuse hierbei jedoch vornimmt, ist, wie es der Logiker W. Quine in „Von einem logischen Standpunkt“ nennt, bei der Aussage „x existiert/ nicht“ ein in der anonymen „Alltagssprache“2 gebräuchliches „Indikativ-Konditional“(ebd.) einzuführen.

Die nach Quines Bekunden vergleichsweise „kreativere“ Logik umgeht den „Engpaß“(Quine, S. 102) durch die erweiternde Einführung neuer „Ausdrucksweisen“(ebd.) und u.a. die eines neuen (sog.)„materialen Konditionals“(ebd. S. 157), das es ermöglichen soll, die existenzlogische Aussage „Pegasus fliegt/ nicht“(ebd.) oder „p (existiert/nicht)“(ebd. S. 156) in jedem Fall und mit gleicher „Berechtigung“(Nelson; ebd.) als gleichbedeutend auszugeben.

Um der logischen Vereinheitlichung und „Vereinfachung“(Quine, S. 157) des -logischen- „Systems“(ebd.) willen, „zögert“(ebd.) der Logiker nach Quines Worten nicht, „Abweichungen“(ebd.) vom alltäglichen „Sprachgebrauch“(ebd.) zuzulassen.

Die „wissenschaftliche Zielsetzung“(ebd. S. 103) gerät damit in einen uneingestandenen Konflikt und Widerspruch mit der aus der induktiven Alltagssprache bekannten und referentiellen (Existenz-)Aussage „es gibt“(ebd. S. 103), die sich der Logik nur als -Quine- „unzuverlässiger Leitfaden“(ebd.) anböte.

Die „induktive“ (referentielle) Existenzbehauptung „es gibt“ enthält für den Logiker Quine darüberhinaus eine besondere Voraussetzung: sie gibt auf der Basis von „n Hinweise(n)“(ebd. S. 70), die sich auf „ein und dasselbe große(sic) Objekt beziehen“(ebd.) sowie „Identifikationen“(ebd.) zusammen eine, so Quine:“räumliche Ausdehnung“(ebd.) an.

Auf diese Weise ergibt sich für W. Quine eine, wie es Quine ausdrückt: „offensichtliche Ähnlichkeit“(ebd.) zwischen einer qualitativen Bezeichnung wie z.B. „rot“(ebd.) und einem aus, so Quine, „Fluß-Zustände(n)“(ebd. S. 71) komponierten „Fluß“(ebd.S. 70) wie beispielsweise der Fluß „Caistrus“(ebd.).

Diese nicht-sprachliche „Ähnlichkeit“ beruht dabei nicht, betont Quine, auf einer „zusamenhängenden geometrischen Form“(ebd.) wie z.B. auch das „Territorium der Vereinigten Staaten“(ebd. S. 71) mit „Alaska“(ebd.) ein Zusammenhängendes darstellt oder aber in dem Fall nicht, wenn nämlich Alaska als ein einziges „konkretes Objekt“(ebd. S.71) aufgefaßt wird.

Je nach dem, wie es für eine Logik „bequemer“(!ebd.) ist oder es einen, so Quine, „Überlebenswert“(ebd.) für die „Praxis“(ebd.) zu garantieren scheint, ist es günstiger, „rot“ als „Identität“(ebd.) eines konkreten Gegenstands zu interpretieren oder im anderen Fall, die „Moment-Zustände“(ebd.) wie „a,b“(ebd.) auf eine „Entität“(ebd.) wie den -Fluß- „Caistrus“ zu „reduzieren“(ebd.), der diese -bloßen- Zustände „repräsentiert“(ebd.).

Während „Caistrus“ in logischer Hinsicht als eine „bequem(!) brauchbare Hinzufügung“(ebd.) zur Ontologie fungiert, die darin zugleich einer „ökonomische(n)Vereinfachung“(ebd.) dient, kann diese reduktionistische Vorgehensweise nicht widerspruchsfrei mit der -physikalischen- Wirklichkeit kohärieren, in der, so Quine,

„jeder physikalische Gegenstand, sofern er nicht subatomar ist, aus räumlich getrennten(!) Teilen zusammengesetzt (ist).“(W. Quine.ebd. S. 71)

Quines darin an den von William James attackierten „Bradley“ erinnernde Grundauffassung läßt sich problemlos auch auf „Personen-Zustände“(ebd. S.72) anwenden, die durch eine -anders- klassifizierende Ausdrucksweise wie z.B. „Einkommens-Gruppe“(ebd.) zusammengefaßt und repräsentiert werden kann.

„Einkommensgruppen“, erläutert Quine,

„stehen zu Personen in ähnlicher Beziehung wie Wässer(!) zu Flüssen(!).“(ebd. S. 73)

Die „Grenzlinien“(ebd.) zwischen diesen verschiedenen -Quine- „Diskursen“(ebd.), die zwischen „Identifikation(end)“(ebd.) und einem „Unterscheidbaren“(ebd.)verlaufen, sind ebenso flüssig und „vage“(ebd.).

Sie sind, hält Quine dazu fest, „am besten anwendbar, wenn die Diskurse sauber abgeschlossen sind, wie der Propositionen-Kalkül“(ebd.).

„(I)m allgemeinen“(ebd.) jedoch hängt es für Quine davon ab,

„wo und zu welchem Grad es vorteilhaft ist, sich auf die Maxime der Identifikation von Unterscheidbarem zu berufen“(ebd.),

das ansonsten „konkret“ oder -Quine- „material“ beliebig zu unterscheiden oder zu identifizieren sei.

Daß und wenn diese „Diskurse“ nun scheinbar ungeachtet eines „absoluten Subjekts“ und seiner aporetischen Konstellation zwischen einem „logischen Ich denke“(Th.W. Adorno)3 und einem -Adorno- „seienden Ich“(ebd.) stattfinden und appliziert werden können ist einerseits der Logik als deren Leistung anzurechnen, wie die Logik andererseits diesen subjektiv-objektiven Diskurs mitsamt seines „Sekuritätsbedürfnis(ses)“(Adorno)4 eskamotiert.

Hat sich aber auch eine, mit Adorno: „kritische“ Dialektik der „Aufklärung“(ebd.), die mit der relationalen Dialektik der, Adorno:“Behauptung, daß Subjektivität irgend sei“(ebd. S. 186) konzerniert ist, der zum „Absoluten“(ebd.S.187) stilisierten und gleichzeitig reduzierten(ebd.) Subjektivität entschlagen, so um stattdessen den „Vorrang des Objekts“(ebd.) zu instaurieren.

Bei dieser, wie Adorno versichert, auch dann noch bestehenden „Dialektik“ ist der zeitliche determinierende Bezug ausgeschaltet, der darin ebensowenig eine Rolle spielt wie in -Quines- Aussagenlogik und erst wieder im Rahmen beispielsweise „prozedurale(r)“(J. Habermas)5, moraltheoretischer „Diskurse“(ebd.) etwa auf der Grundlage eines entwicklungspsychologischen Ansatzes (J. Piagets) bedeutsam wird.

Diese mit J. Habermas („Moralbewußtsein und kommunikatives Handeln“) vorrangig aber „rationalistischen“ Diskurstheorien streben nicht nach logizistischer Vereinfachung, sondern intendieren den Idealzustand eines sei es durch individuelle, mehrstufige „Lernprozesse“(ebd. S. 44), sei es im Rahmen(ebd.) von „interkulturell invarianten Entwicklungsmustern“(ebd.) vermittelten, mit Kohlberg:“stabilere(n) und ausgedehntere(n) Gleichgewicht(s)“(ebd.), der die psychologischen „Äquilibrations-Annahmen“(ebd.) Jean Piagets ,mit einer „formalistischen Tradition“(ebd.) vereinen und in Form eines -hypothetischen- „Isomorphismus“(ebd.) synthetisieren soll.

Auf dieser strukturell-genetischen Identifizierung begründen sich auch die Grundannahmen einer „prozeduralen Rationalität“(ebd. S. 45), die u.a. in dem J. Rawl´schen Postulat gipfelt:

“Eine gerechte Lösung für ein (moralisches) Dilemma ist eine für alle Parteien akzeptable Lösung, wobei jede Partei als frei und gleichberechtigt [gilt] und von keiner angenommen wird, daß sie wissen kann, welche Rolle sie in der (problematischen) Situation einnehmen wird.“(J. Habermas. Moralbewußtsein und kommunikatives Handeln. S. 45)

Effektiv spielen sich diese moralindikativen Diskurse in Form eines „role taking“ ab und finden in einem sonst in-deterministischen Kontext statt, der nur „inferentiellen“ oder „konstuktivistischen“ Regeln unterliegt.

Näher betrachtet wirken aber auch zumal in „konstruktivistischen“ Theorien (sog.) „Remanenzen“(J.-P. Sartre)6 einer -individuellen, historischen- „Vergangenheit“(Sartre, S. 226) fort, die etwa darin zum Ausdruck kommen, daß Ausdrucksweisen und -kontexte -negativ- „besetzt“ sind und keine unbelastete oder „objektive“ Haltung ermöglichen.

Die remanente Einwirkung der Vergangenheit, die das subjektive Ich „zu sein“(Sartre, S. 231) hat und für die es „verantwortlich“(ebd. S. 230) ist und bleibt, ohne die, wie es Sartre formuliert: „Chance“(ebd. S. 230), der „Bilanz zu entgehen“(ebd.), kann im grob vereinfachten Bild eines „mechanistischen Determinismus“(ebd. S. 226) erklärt werden, in dem der -Zustand- eines geraden „Nagels“(Sartre) mit dem eines zuvor „verbogenen“(ebd.), äußerlich begradigten Nagels verglichen wird.

Dazu erläutert Jean-Paul Sartre:“

Die äußeren Erscheinungen (dieser Nägel) sind gleich, aber ihre gegenwärtigen molekularen Strukturen sind merklich verschieden.“(J.-P. Sartre. Das Sein und das Nichts. S. 227)

Erst im existentialistisch-subjektivistischen Interpretationsschema muß diese Remanenz anstelle eines -zeitlich- früheren (Bewußtseins-) „Zustands“(Sartre, S. 804) in einen subjektiven (Initial-)“Entwurf“(ebd.) umgedeutet und -gewertet werden, der keine -andere- „Wahl“(ebd.) läßt und die Existenz zur „Verinnerung“(ebd. S. 805) und „Übernahme“(ebd.) dieser -Sartre- „nicht-(zu)-rechtfertigen-können(den)“(ebd.), mit Sartre:„Kontingenz“(ebd.) zwingt.

Sartres stillschweigende Voraussetzung aber lautet, daß diese (Seins-) „Wahl“ durch das „Für-sich“(ebd.) selbst geschehen und aus dieser „hervorgegangen“(ed.) ist, insofern es sich in diese Wahl durch seine „existentielle Freiheit“(ebd.) gleichzeitig „engagiert“(ebd.) wie es diese „nichtet“(ebd.).

Nur eine -Sartre- „radikale Konversion (meines) In-der-Welt-seins“(Sartre, S. 804) jedoch könnte eine „Modifikation“(ebd.) dieses Initialentwurfs, aber nicht rückwirkend, bewirken.

Auch im existentialistischen Vergangenheitsbezug artikuliert sich die von Sartre vorweg zum „Scheitern“(ebd. S. 534) verurteilte Bemühung des Für-sich, sich in der „Reflexion“(ebd.) in der Form des „es gibt“(ebd.) zu erfassen und „zurück zu gewinnen“(ebd.), das sich u.a. im -Fall- des „Für-andere-Seins“(ebd.) als, Sartre: „fortwährendes Zerspringen dieser Totalität“(ebd. S. 535) zeigt.

„Es sieht tatsächlich so aus“, bemerkt Sartre dazu,

„als habe [das Nichts] sich in diese Totalität eingeschlichen, um sie zu zerbrechen, so wie im Atomismus Leukipps, das Nicht-sein in die (Parmenideische) Seinstotalität einschleicht.“(J.-P. Sartre.ebd. S. 535)

„Andererseits kann“, notiert Sartre an anderer Stelle, das Bewußtsein in seinem durch den „Anderen“ exteriorisierten, de-totalisierten (ebd.S.513) Bemühen, sich „wieder(zu)erfassen“(ebd. S. 513) -geometrisch- mit einer „asymptotischen Kurve“(ebd.) beschrieben werden oder mit Poincaré(ebd.): als „Lebewesen“(ebd.), das vergeblich versucht, von der Mitte aus zur „Oberfläche einer Kugel“(ebd.) zu gelangen.

Sartres Bild oszilliert zwischen einer rationalistischen und einer seinsontologischen „Totalität“, die in der B. Spinozas Aussage inkliniert und „zusammengefaßt“ wird, daß das „Denken nur durch das Denken begrenzt werden“(Sartre, ebd.) könne.

Sartres Variante:

„(D)as Bewußtsein kann nur durch mein (sic) Bewußtsein begrenzt werden.“(ebd.)

Im Bild dieser -bewußtseinsimmanenten- „Indifferenzexteriorität“(ebd. S. 513) fixiert Sartre also damit wörtlich:

“genau mein Für-Andere-sein, dieses zwischen zwei Negationen... hin und her gerissene Sein“(ebd.).

Von Sartre zu Jean-François Lyotard („Intensitäten“) ist auch Sartres Zitatfestlegung auf die -Spinozas- Formel durch eine andere Aussage Spinozas zu subsitituieren, Lyotard:

“[omnis] determinatio est negatio“. (J.-F. Lyotard. Intensitäten. S. 113)

Lyotard zufolge soll mit „determinatio“ nichts anderes gemeint sein als das „Atom“(ebd.) und eine diesseits wie jenseits, Lyotard:

“jeder nihilistischen Spaltung angesiedelte(n) neutrale(n) Energie.“(J.-F. Lyotard. Intensitäten. S. 113)

Obgleich das Bild hinkt, weil es das „Kapital“(ebd.) zur Veranschaulichung einer -energetischen- „Verflüssigung“(ebd.) heranzieht, dient es dazu, Begriffe wie „Mehrwertrate“(ebd. S.112), „Wertschöpfung“(ebd.) und „-veränderung“(ebd.) daraus abzuleiten.

Außerhalb des -Rahmens- einer in einer „energetischen Intuition“(ebd. S. 113) gedeuteten politischen „Ökonomie“(Lyotard) und einer (Atom-)Physik, ist die -Quine- (atomare) „Singuläraussage“ -Atom- nicht eineindeutig und so reduktionistisch, wie es scheint.

Das soll heißen, daß der -semantische- „Gebrauch“(R. Rorty)7 des „Wortes Atom“(ebd.) als „materiale“ Aussage beispielsweise einen -minimalen- „Identitätsgrad“(A. Badiou)8 zuweist, um so, mit Alain Badiou:“genauer(!) über die globalen Bestimmungen eines Objekts zu sprechen“(ebd. S.53), ob es etwa -Badiou („Zweites Manifest“)- „im Hinblick auf die Stabilität der globalen] Beziehungen“(ebd. S.70) eine „Ausnahme“(ebd.S.71) im Verhältnis zum „Transzendental“(ebd.) bildet oder nicht.

Am wenigsten „enthüllt“9 sich nach M. Foucaults („Analytik der Macht“) Auffassung so oder anders die erweiterte Perspektive eines -zukünftigen- „Humanismus“(Foucault,ebd.), den William James10 optionalisiert und Foucault auszurangieren wünscht.

Bleibt die Sinnfrage und danach, ob die -Bedeutung- des „Systems“, das N. Luhmann („Zweckbegriff und Systemrationalität“) zufolge die „Erlebende(n) und Handelnde(n)“11 von „Komplexität“(ebd. S. 176), Luhmann: „entlastet“(ebd. S. 177) die einzelnen „Sinnmomente“(ebd. S. 176) in der -globalen- Welt trotz seiner „sinvermitteltnden(sic) Reduktionsweise“(ebd.) bestehen und -im ganzen- „zugänglich“(ebd.) läßt.E.B.