Elena Becker MA

Koalitions-Bildung oder: die befriedigende Lösung

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Die Wahl des „AfD“-Politikers T. Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt wirft (arithmetische) Fragen auf.

Die Stimmenauszählung ergab, daß auch (3) Abgeordnete aus den Reihen der „CDU“ für den AfD- Kandidaten stimmten. AfD und BSW einigten sich indessen auf eine erste gemeinsame „Position“ u.a. zur Wiederaufnahme von „Friedensverhandlungen“ mit Rußland.

In Berlin laufen die Koalitionsgespräche zwischen SPD, Grünen und Linken ab.

Die Landesparlamentarier bezogen gemeinsam Stellung gegen Antisemitismus und korrumpierende „Verwicklungen“.

Bezug nehmend auf die Stimmenverhältnisse in Sachsen-Anhalt kritisierte Verteidigungsminister B. Pistorius (SPD) das Ergebnis als -fehlende- Lehre aus der Geschichte.

In Frankreich protestierten Schüler für mehr Bildungsgerechtigkeit“ u.a.

In Schweden wurden die diesjährigen Nobelpreise an Wissenschaft und Literatur vergeben.

Wenn jemand nach der Auszählung der Stimmenzahl in Sachsen-Anhalt hinter den „Zahlen“ eine „spezielle(n) Absicht“1 zu erkennen glaubt, geht er damit zumindest -historisch- nicht fehl.

Historisch gesehen nämlich liegt der -pragmatische- Ursprung des -J. Dewey- „Zählens und Messens“(ebd.) im unmittelbaren „Kontext“(ebd.) des Sozialen(ebd.) und speziell in der wirtschaftlichen „Anpassung“(ebd. S. 157) von symbolischen „Mitteln“(ebd.) im Dienst von „praktische(n) Notwendigkeiten“(ebd.).

Konkret also wurden diese „Resultate“(ebd.) in der Kulturgeschichte etwa durch „Kerben“(ebd.) o.ä., „später“(ebd.), wie John Dewey („Die Suche nach Gewißheit“) dokumentiert, durch arithmetische „Zählzeichen“(ebd.) etc. „ausgedrückt“(ebd.).

Die basalen -symbolischen- „Operationen“(etc.) wurden so im konkreten Zusammenhang von „sozialen“ Situationen erfunden, die beispielsweise, Dewey:“im Fall der Zuweisung oder [gerechten] Verteilung von Materialien“(ebd.) wie im Fall der „Sammlung [Kollekte] von Vorräten“(ebd.) eintraten.

Es handelte sich also um Situationen, in denen die -Technik- des Zählens zum Zweck des „Kolligierens“ d.h. des -kollektiven- Sammelns oder Austauschs von spezifischen Materialien wie „Ressourcen“(ebd.), „Werkzeugen“(ebd. S. 156) und anderen -existierenden- „Dingen“(ebd.) angewandt wurde.

Eine -Dewey- „Verwicklung“(ebd. S. 156) zwischen -mathematischen- Symbolen und konkreten -sozialen- Handlungen und „Zwecken“, die einer „idolatrischen“(ebd.) Einstellung gegenüber -mathematischen- „Ideen“(ebd.) und Symbolen zuwider läuft und dieser opponiert, läßt sich somit bereits am Anfang einer -kulturellen- „Geschichte des Denkens“(ebd.) ausmachen und nimmt darin ihren historischen Ausgangspunkt.

Eine weitere Etappe in der in formaler -mathematischer- Logik, Wissenschaft und Technologie kulminierenden Entwicklungsgeschichte trat auf der Stufe der -Galileischen- Wissenschaft ein.

Diese von Galilei Galileo ausgehend in der Physik initiierte „Revolution“(Dewey, S. 97) bewirkte insbesondere die „Homogenisierung“(ebd.) von Qualitäten „heterogenen“(ebd.) Ursprungs, die in „metrische“(ebd.) d.h. meßbare Quantitäten transformiert werden.

Mit der galileo-galileischen Konversion ging auch ein von Dewey geschilderter veritabler „Konflikt“(ebd.) von -natürlichen und geistigen- „Wertvorstellungen“(ebd.) einher, die sich auf den Formenreichtum der Natur gründeten.

John Dewey erläutert:

“Überall in der Natur als einem qualitativen Ganzen gibt es eine Hierarchie von Formen, von Formen niedrigeren Wertes bis zu Formen von höherem Wert. Die Revolution, die Galilei bewirkt hat, bestand genau in der Eliminierung der Qualitäten als solcher. Von dieser Eliminierung gingen die Konflikte und die Notwendigkeit einer Wiederversöhnung zwischen den wissenschaftliche und den moralische Autorität verleihenden Eigenschaften des Wirklichen aus.“(J. Dewey. Die Suche nach Gewißheit. S. 97)

In der Geistesgeschichte traten derartige Ansätze, die die Zielsetzung einer „Wiederversöhnung“ verfolgten, in den Erscheinungsformen etwa eines „Humanismus“ und einer -historischen- „Dialektik“ G.W.F. Hegels auf.

Als eine besondere Version des seit der Epoche der Renaissance aufkeimenden Humanismus sticht diejenige von William James („Pragmatismus und radikaler Empirismus“) heraus, die W. James auf dem Untergrund eines mit Ernst Bloch „unerfaßbaren Pluralismus“2 konzipierte.

Im „Pragmatismus und radikaler Empirismus“ ruft James zu einem -epochalen- „Humanismus“(James, S. 88) auf, der -inhaltlich- gerade darin liegen soll, die u.a. von einem wissenschaftlichen „Positivismus“ novellierten „Ideale“(ebd.) der „Exaktheit und Endgültigkeit“(ebd.) zugunsten eines im Hinblick auf -menschliche- Bedürfnisse und Zwecke in Deweys Rede: „Befriedigendere(s)“(ebd.) mit James: „aufzugeben“(ebd.).

William James´ Argumentation zielt dagegen auf eine -pluralistische- James:

“Vielzahl von Maßstäben..., von denen einige,... sich immer auch als unbrauchbar erweisen können. Was befriedigender ist als jede andere Alternative(sic)“, fügt James hinzu:“mag am Ende eine [additive] Summe von Plus und Minus sein, und zwar so, daß man nur hoffen kann, daß eines Tages durch weitere Korrekturen und Verbesserungen ein Maximum des einen und ein Minimum des anderen erreicht werden können.“(W. James.Pragmatismus und radikaler Empirismus. S.88)

Diesem James´schen Humanismus liegt die Einsicht zugrunde und voraus, daß die -vielen- wissenschaftlichen „Wahrheitsauffassungen“(ebd. S. 89) nicht mehr auf die -G. Leibniz´sche- Formel „Gott rechnet“(ebd. S.88) zu bringen sind, die nach James behauptete:

“daß sein [Gottes] Rechnen in Euklids Elementen buchstäblich reproduziert würde; es würde eine ewige und unveränderliche `Vernunft´ geben, und ihre Stimme,... , sei in Barbara(sic) und Celarent(sic) wiedererklungen.“(W. James, ebd.)

Wir wissen zwar nichts näheres über die Stimmen von Barbara und Celarent, das ist auch für James ohne Belang, sondern dafür eher, James:

“ob irgendein heutiger Theoretiker, ob nun in der Mathematik, Logik, Physik oder Biologie, sich selbst so versteht, daß er Naturprozesse oder Gedanken Gottes buchstäblich reproduziert.“(W. James.ebd. S. 89)

Wie der -W. James´sche- Humanismus, der speziell in der „Energetik“(ebd.) eine neue Möglichkeit der -meßbaren- „Annäherung“(ebd.) unterschiedlicher „Niveaus“(ebd.) zu finden glaubt und ihre Vereinheitlichung in einer -neuen- „Formel“(ebd.) optiert, drängte zuvor die -Hegel´sche- Dialektik auf einen Einklang bzw. Entsprechung zwischen -subjektiv- menschlichem „Denken“ und Natur oder „Welt“.

Hegels an das -humanistische- Bildungsideal appellierende und dieses präsupponierende -Begriff- „Bildung“ scheint hierfür in Hegels „Phänomenologie des Geistes“ als Brückenbegriff zu fungieren. Insofern das individuelle Subjekt aber in Hegels Dialektik über die Bildung anstatt dieser vorrangig „Gelten und Wirklichkeit“3 -“Macht“(ebd.)- erlangen soll, muß es dazu, wie es in Hegels Kapitel über die Bildung gefordert wird, sein „natürliches Selbst“(ebd.) aufgeben resp. aufheben, das dem allgemeinen Bildungsideal adjustiert wird, Hegel:

„die ursprünglich bestimmte Natur reduziert sich daher auf den unwesentlichen Unterschied der [quantitativen] Größe, auf eine größere oder geringere Energie(!) des Wissens.“(G.W.F. Hegel. Phänomenologie des Geistes.S.324)

Eine Energetik wie in James´ Humanismus scheint aber auch in Hegels „Bildung“ auf, in der sich das Subjekt der „entfremdeten“(ebd. S. 325)- „Wirklichkeit gemäß macht (und) soviel als die Energie des ursprünglichen Charakters und Talents ihm zuläßt.“(ebd.)

Das -James- axiomatisches Kriterium „gut (für)“(James, S, 89) ist in Hegels „Phänomenologie“ jedoch in die -gute- „Substanz“(Hegel, S. 326) gewandelt, die ihre -entgegengesetzten- „Momente ausgebildet(!)“(ebd.) hat und als „Staatsmacht“(ebd. S. 327) das „Gute“(ebd.) wie die „absolute Sache“(ebd.) repräsentieren soll.

Ausgehend von einer Hegel´schen und u.a. F. Nietzsches „Energetik“ der „Macht“(J.-F. Lyotard)4 erst kann etwa in einer -negativen- Dialektik J.-F. Lyotards („Intensitäten“) das Postulat einer „nicht-repräsentativen Politik“(ebd. ) formuliert werden, die gleichzeitig auf die Stufe eines -nietzsche´schen- „Empirismus“(ebd.) zurückfällt: die Individuen „vereinen“(Lyotard, S. 30) sich, ohne ein „Zentrum“(ebd.), ohne eine -absolute- „Referenz“(ebd.), Bedeutung, Sache oder Geschichte u.ä.

Diese „Singularitäten“(ebd.) oder -Lyotard- Intensitäten verbinden sich „gemäß“ dieser empirisch-energetischen Vorstellung dann außerhalb einer -“genormte(n) Energie“(ebd. S.22) d.h. einer Energie, in der jede „maximale oder minimale Intensität... ausgeschlossen (formelle Demokratie, gleiche Wahlberechtigung; Lyotard, ebd.)“(ebd. S. 22) bleiben soll.

Jean François Lyotard glaubt:

“Im Bereich mittlerer (...) Intensität verbindet sich eine Singularität kaum mit anderen. Wenn, dann nur innerhalb festgelegter Artikulationsformen, Institutionen, Ableitungen, Kausalitäten, Bedeutungen... Im Bereich sehr hoher Intenstitäten,“ supponiert Lyotard:“verdichtet sich eine Intensität mit vielen anderen.“(J.-F. Lyotard. Intensitäten. S. 30)

Es gilt für Lyotard innerhalb dieser nicht-repräsentativen (politischen) Energetik, die sich in „happenings“(ebd. S. 32), Aktionen etc. dem „Wertgesetz“(ebd.) entzieht(ebd.), die „rebellische“ Kategorien (ebd. S. 124) produziert, sich von jeglichem -Lyotard- „Rousseauismus“(ebd.) zu „befreien“(ebd.).

Aus diesen „fließende(n) Intensitäten“(ebd.) prophezeit Nietzsche-Lyotard das Erstehen einer neuen .menschlichen- Gestalt, die dann, „Unmensch“(ebd.) oder -Nietzsches- „Übermensch“(ebd.), nicht mehr auf das humanistische ideal zu reduzieren sein soll.

Gegen diese -radikale- Energetik nimmt sich die im 17. Jahrhundert von Seiten eines (sog.) englischen Radikalismus an die Regierung adressierte Frage „wem nützt du?“5 verhältnismäßig moderat aus.

Diese Kritikform verschlägt die reine Energetik ebenso wie den idolatrischen Humanismus oder einen -dialektischen- Historismus, sei es auf der Basis einer „prästabilierten Harmonie“(Leibniz), sei es in Gestalt einer -Hegelschen- „List der Vernunft“ und ihres Signifikanten, des „konstituierenden“6 Subjekts (ebd.) und seiner, kritisiert Michel Foucault:“leeren Identität“(ebd.), in der dieses vergeschichtlichte Subjekt die -ganze- Geschichte transzendieren(ebd.) soll.

Für Michel Foucault („Dispositive der Macht“) wie, mit anderem Vorzeichen,W. James und Dewey gehört explizit der „Humanismus“ zu einem Aufgebot an, so J. Dewey („Erfahrung und Natur“), „Lösungen“7, die als Deutungsschemata der -relationalen- Beziehung zwischen genuin „Körper“(ebd.) und der u.a. von Hegel zum „Selbst“(Hegel, S. 326) der Bildung stilisierten „Seele“(ebd.) eingeführt und gegenseitig ausgetauscht wurden.

Das politische Paradigma der „(rationalen) Seele“(Dewey, ebd. S. 243) identifiziert Dewey hingegen in der Figur des in der „griechischen Gesellschaft“(ebd.) oder polis(gr.) wie in der modernen -bürgerlichen- der hierarchischen „Klassenteilung(en)“(ebd.) unterworfenen „guten Bürger(s)“(ebd.).

John Dewey explizert hierzu:

“Der gute Bürger in Frieden und Krieg(sic) wurde durch die eigentliche Seele symbolisiert, die der Vernunft zugänglich ist und sich des Denkens bedient, aber ihre Tätigkeit alles in allem auf weltliche Angelegenheiten beschränkt, da sie von der Materie infiziert (sic) ist.“(J. Dewey. Erfahrung und Natur. S. 243)

Von dieser konkreten Gestalt der „bürgerlichen Seele" wurden demnach -im Platonismus- die der sinnlichen Wahrnehmung eingestifteten „apriorischen“ Erkenntnisfunktionen abstrahiert, die u.a. in der Ontologie Heideggers als „Existentialien“, in der -reinen- Logik B. Russells als „Universalien“8 paraphrasiert werden.

Ausdrücklich aber werden die „Universalien“ in B. Russells Logik „Sinnesqualitäten“(ebd.) benannt, aus denen sie durch einen „Abstraktionsprozeß“(ebd.) und -vorausgehende- Induktion „deduziert“ werden.

Eines der Universalien beschreibt Bertrand Russell in „Probleme der Philosophie“) in der „Ähnlichkeit“(ebd. S. 91), die etwa zwischen „Grüntönen“(ebd.) besteht.

„Eine (weitere) Beziehung“, erklärt Russell,

„ist die Ähnlichkeit. Wenn ich gleichzeitig zwei Grüntöne sehe, kann ich sehen, daß sie einander ähneln: wenn ich außerdem noch ein Rot sehe, kann ich feststellen, daß die beiden Grüntöne mehr miteinander gemeinsam haben als mit dem Rot(!).“(B. Russell. Probleme der Philosophie S. 91)

Aus Russells Sicht befindet man sich mit Universalien nun in einer „günstigeren Position“(ebd. S. 92), um für das -Problem- der apriorischen Erkenntnis eine nach Worten Russells:“befriedigende Lösung“(ebd.) zu finden.

Eine neue Schwierigkeit konnte sich aber in Bezug auf eine „apriorische“ Aussage ergeben, die lautet, daß, Russell:

“alle Elemente einer Klasse von Einzeldingen auch zu einer anderen Klasse gehören, mit anderen Worten: daß alle Einzeldinge, die eine bestimmte Eigenschaft haben auch noch eine bestimmte andere Eigenschaft haben.“(B. Russell. Ebd. S. 92)

Unproblematisch ist für Russell dagegen die auf eine „Addition“9 resp. „Multiplikation“(ebd.) referierende Aussage: „zwei mal zwei ist vier“(ebd.) und ihre „Alternativformulierungen“(ebd.), die nur die Ausdrücke „Paar“(ebd. S. 93) und „Menge“(ebd,) voraussetzen und in ein „Universal“(ebd.) stipulieren.

Die folgende auf bloße Zahlenverhältnisse gemünzte und als „apriorisch“ sicher proklamierende Aussage aber ist unter den „induktiven“ Bedingungen einer menschlichen Erfahrungswirklichkeit inkonsistent, Russell:

“Wir wissen a priori, daß zwei Paare von Dingen zusammen vier Dingen ergeben; aber wir wissen nicht a priori, daß -wenn Brown und Jones zwei Menschen sind, und ebenso Robinson und Smith- Brown, Jones, Robinson und Smith zusammen vier Menschen(!) sind.“(Russell, ebd. S. 93)

Offenbar hat Russell seine eigene Feststellung „vergessen“, die er zuvor gemacht hatte:

“wenn wir bereits wissen, daß zwei mal zwei vier ergibt, und wenn wir weiter wissen, daß Brown und und Jones zwei sind und ebenso Robinson und Smith, dann können wir deduzieren, daß Brown, Jones, Robinson und Smith zusammen vier [Menschen!] sind.“(Russell, S,. 70)

Der „springende“ Punkt ist aber nun der, daß „Mensch“, als eine lediglich attributive „Eigenschaft“ gewertet wird, die ebenso entfallen kann.

Eine -ähnlich- verwirrende Situation entsteht anhand von substituierbaren, in „Zitatzeichen“(W. Quine)10 gesetzten (Personen-) „Namen“(ebd. S. 135), die in „modalen“(ebd. S. 136) Aussagen und „Kontexte(n)“(ebd.) vorkommen und in denen, wie W. Quine („ Von einem logischen Standpunkt“) schlüssig machen will, nur eine bestimmte „Relation“(ebd.) zwischen -drei(ebd.)-unbestimmten Personen bestehen bleibt.

Das Problem entsteht auf einer semantischen Ebene, auf der Aussagen, die einen Bezug zu und zwischen Personen herstellen, auf modale Kontexte wie z.B. „Glaubens“- oder „Wahrheitsaussagen“ referieren. Auf -politischer- Ebene stellt sich dieses substanziell auf Personen wie auf die -übereinstimmende- Realisierung von politischen Aussageinhalten, Zielen und (Kon-) „Texten“11 bezogene Problem im -Rahmen- der Staats- und Regierungsbildung.

Die -konstellativen- Fragen lauten etwa: ist bzw. war ein „reiner“ „Sozialismus“, wie er vor der Abfassung des „Godesberger Programms“ existierte regierungsfähig?

Was ist das Kritierium der Bemessung oder Prüfung statt in seiner „Gouvernementalität“(ebd. S. 174)?

Oder: kann das, Foucault:

“Problem der Regierungsrationalität durch die Beziehung der [wahren] Übereinstimmung mit einem Text ersetzt“(ebd.) werden?

Nur symbolisch und in Analogien ähnelt das -Ganze- des politischen „Schauspiels“(Merleau-Ponty)12 einer optischen Wahrnehmung wie etwa der von Farben, Sinnesqualitäten also, die von „Sinnen“ des Sehens wahrgenommen werden, die, M. Merleau-Ponty:

„miteinander kommunizieren“. (ebd. S. 264)

Von -aus unterschiedlichen Quellen und „Räumen“(ebd.) stammenden- Sinnen, die quasi politisch, Merleau-.Ponty:“miteinander zu rivalisieren vermögen... auf Grund ihres gegenseitigen Totalitätsanspruches(!)“(ebd.) und von einem Subjekt-Ich erlebt werden, das in der -Merleau-Ponty („Phänomenologie der Wahrnehmung“)- „natürlichen Einstellung“(ebd.) mit ihnen wahrhaftig „gemeinsame Sache“(ebd.) macht. E.B.