Elena Becker MA

Substanz-Teil oder die (variable) Festlegung

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Trotz des Wahlerfolgs der „Afd“ in Sachsen-Anhalt verfügt die Partei über keine -parlamentarische- Mehrheit.

Die „BSW“ signalisierte, nur einzelne Inhalte sowie die Wahl eines Afd-Ministerpräsidenten zu unterstützen.

Wegen des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran steigen die Benzinpreise weiter auf Rekordhöhe.

Hinzu kommt die Blockade einer weiteren Wasserstraße Bab el Mandab, die von „Huthi“- Rebellen kontrolliert wird. EU- Kommissionschefin U. v. d. Leyen bot Canada(!) eine „assoziierte“ Mitgliedschaft an.

Um die -Belastung- durch gestiegene Ölpreise zu minimieren, stellte Wirtschaftsministerin K. Reiche eine Senkung der Mehrwertsteuer in Aussicht, die ab Oktober gelten soll.

Die Existenz und -existentielle- Bedeutung einer „fluiden“(flüssigen) Substanz resp. „Essenz“ fällt wortwörtlich aus dem Rahmen einer -aristotelischen- Metaphysik und Dialektik.

Trotz der zugrunde liegenden (aristotelischen) Assoziationsverbindung zwischen „ ousia“(gr. Wesen, Substanz) und „energeia“(gr. Energie) werden „Substanzen“ in der aristotelisch-scholastischen Tradition bis einschließlich Newtons -Terminus- „Substanz“ durchweg mit Permanenz und zumal nach Newtons Aussage: „soliden... undurchdringlichen Teilchen“(I. Newton zit. n. J. Dewey. Die Suche nach Gewißheit. S. 121) assoziiert.

Veränderungen und -Flüchtigkeit- von Substanzen spielen sich damit entweder „zwischen“1 den „soliden“ Substanzen ab oder treten als, Dewey: „Neukombinationen ursprünglicher unwandelbarer Dinge“(ebd. S. 122) in Erscheinung.

Der Pragmatist und Antimetaphysiker John Dewey („Die Suche nach Gewißheit“) empfindet und klassifiziert diese „soliden“ Substanzen gerade mit Blick auf Isaac Newtons Korpuskulartheorie als „dialektische Erfindungen“(ebd. S. 121), trotzdem sie sich nach Deweys Bekunden eher als „demokritisch“(ebd. S. 122) herkünftig denn als genuin aristotelisch oder heraklitisch-dialektisch im Sinne des -Heraklits- (Satz-)Wahrheit „alles fließt“ zeigen.

Ungeachtet ihrer terminologischen Genese und „Deduktion“ wird den Substanzen, sei es von der Metaphysik, sei es von einer Newton´schen Physik der Status „unwandelbare(r) Wesenheiten“(ebd. 122) attribuiert, weil sie, Dewey:“die Garantie einer unwandelbaren Sicherheit“(ebd.) gewährten und suggerierten.

Dennoch billigt das Newton´sche Denken den Substanzen eine grundsätzliche „Variabilität de(r) durch Messungen“(ebd. S. 132) überprüften -intrinsischen- „Eigenschaften“(ebd.) zu, sofern sie einem „funktionalen“(ebd.) Zweck dient und den Stellenwert z.B. eines den Pegelstand messenden „Kontroll“((ebd.)-mittels besitzt.

Die Perspektive einer „Erweiterung“(Dewey, S. 163) operationaler (Kontroll-)Handlungen ergibt sich überdies in Form einer „symbolischen“(ebd.) Logik, in der, was Dewey überraschend für akzeptabel hält, analog „Attributen“(ebd.) von (sog.)„Universalien“(ebd.) in der scholastischen Tradition, „Implikationsbeziehungen“(ebd.) bestehen, die eine „Deduktion“(ebd.) erlauben.

Dazu bedient sich Dewey aber des -assoziativen- Vorstellungsbildes einer (Dampf-) „Maschine“(ebd.), deren „Funktion“(ebd. S. 164) unveränderlich bleibt und auf der -Relation- der kon-stitutiven „Teile“(ebd.) einer „Maschine“(ebd..) sowie der von ihr verrichteten effizienten „Arbeit“(ebd.) beruht.

Hat sich Deweys Pragmatismus im Bild einer funktionalen Maschinerie von einer -platonischen- „Idee“ ohne materialen Gehalt losgemacht, bleibt er -wenn nicht I. Kants „dynamischem Schema“- dem David Hume´schen „Prinzip“ der Assoziation verpflichtet, zu der das technologische Prinzip der „Funktionalität“ hinzutritt.

David Humes in den „Untersuchungen über den menschlichen Verstand“ exponiertes Prinzip der „Verknüpfung“ im getreuen Wortlaut:“Wir haben schon bemerkt,“ schickt D. Hume voraus,

„daß die Natur(!) Verknüpfung zwischen bestimmten Vorstellungen eingerichtet hat, und daß die eine Vorstellung, sobald sie in unserem Denken auftaucht, auch sogleich die ihr zugehörige einführt und unsere Aufmerksamkeit durch eine leise und unmerkliche Bewegung auf sie lenkt.“(D. Hume. Untersuchungen über den menschlichen Verstand. S. 63)

Deweys Abweichung von Hume besteht darin, daß er die Referenz auf die „Natur“ unterläßt, die die (Assoziations-)Beziehungen „so eingerichtet“(Hume, ebd.) habe, um sie durch das Vorstellungsbild einer funktionierenden Mechanismus zu substituieren.

Vordergründig also hat sich der Pragmatismus von einem -genuin- platonischen, noch in Humes „Empirismus“ nachwirkenden „Repräsentationalismus“(R. Rorty)2 befreit, der auf eine, formuliert Robert Brandom, „sowohl naturgegeben(e) ... als auch nichtkausal(e)“3 Relation (ebd.) gegründet wäre.

Wenn sich Deweys Pragmatismus damit auch der -Debatte- um angeblich vom „common sense“ verbürgte -menschliche- „Repräsentationsmaschinen(sic)“(C.S.Wright)4 sowie eine auf „Addition“(ebd.) basierende „Input-Output-Funktion“ (ebd. S. 59) entwunden hat, so um auf die in Deweys „Erfahrung und Natur“ anstelle eines -aristotelischen- Finalismus oder -“metaphysischen“- Aktivismus (Rorty, S. 61) als „Alternative“ aufgebotene -Idee- von „Energiesysteme(n)“5 zu relegieren.

Eine damit verbundene „Rückkehr“(ebd. S. 369) zur „griechischen“(ebd.) -aristotelischen- Metaphysik jedoch müsse sich einschärfen,

„daß Grenzen, Abschlüsse und Enden experimentell und dynamisch bestimmt werden, da sie“, in einem konkreten Bild, „wie die Grenzen politischer Individuen oder Staaten, eine veränderliche Anpassung verschiedener Energiesysteme in ihren kooperativen und konkurrierenden Interaktionen darstellen und nicht etwas, das zu ihnen als solchen gehört.“(J. Dewey.Erfahrung und Natur. S. 370)

Indem Dewey zu der vermeintlich und vergleichsweise „quietistischen“(R. Rorty) -Idee- von Energiesystemen Zuflucht nimmt, die durch interaktionelle und „veränderliche“ Anpassungen gekennzeichnet sind, hat sich Dewey des um das -relationale- Ganzes/ Teil-Verhältnis oder dazu noch um ein -von Bradley- postuliertes „(vermittelndes) Absolutes“6 gestrickten „elenchus“(W. James)7, also einer „kritischen Untersuchung“(ebd.) enthoben, gegen die sich W. James („Pragmatismus und radikaler Empirismus“) in seiner Auseinandersetzung mit „Herrn Bradley“ energisch wendet.

Die Kernfrage, um die sich dieser „elenchus“ näher gesagt dreht, heißt, mit William James:

“ob Teile, die man existierenden Ganzheiten entnehmen kann, auch zu anderen Ganzheiten beitragen können, ohne ihre innere Natur zu verändern.“(W. James. Pragmatismus und radikaler Empirismus. S. 72)

Die -propositionale- „Behauptung“ eines gewissen Bradley lautet also darin, daß die „abstrakte Qualität“(ebd.) etwa einer „Billardkugel“(ebd.) unveränderlich bliebe, trotzdem sich ihre „Existenz“(ebd.) zugestandener Weise in der „Ortsveränderung“(ebd.) ebenfalls verändere. Dagegen wäre nicht unbedingt etwas zu sagen.

Bradleys auf das (sog.) Ganzes/Teil- Schema bezogene These besteht aber darin, daß die „Glieder“(ebd. S. 71) durch ihr „Ganzes qualifiziert“(ebd.) werden, womit also behauptet würde, daß ein „(u)sprüngliches Ganzes“(ebd. S. 72) darüber

„bestimm(t), auf welche Weise jeder Teil [zur Veränderung] beiträgt.“(W. James.ebd. S.72)

Woraus William James seinerseits schlußfolgert:“Herr Bradley versteht die Isolierung der Abstrakta“(ebd. 73), die ursprünglich im „Konkreten erfahren werde(n)“(ebd.),

„aber ihre Verbindung zu verstehen ist ihm unmöglich“.(ebd.)

Offenkundig ist Bradley weder ein Postempirist in der Nachfolge Humes, noch ein Propagent eines -transzendentalen- Verstandes im Sinne Kants, wenn er statuiert:

“Der Verstand hat seiner Natur nach kein Prinzip einer reinen Zusammengehörigkeit“.(Bradley zit. n. W. James.ebd. S. 74)

Nach Worten W. James´ legt sich Bradley so einen höchst „amputierten“(ebd. S. 74) Intellekt zurecht, dem er zwar einen -James- „proprius motus“(ebd.) zuerkennt und sich diesen gar „ersehnt“(ebd. S.75), aber sich außerstande findet, einen vom Verstand -spontan- initiierten, aktiven „Übergang“(ebd. S.74) als „Lösung“(ebd.) des Problems zu „verifizieren“(ebd.).

So ist Bradley also gezwungen, einen dritten Term, Teil oder eine „zusätzliche Entität“8 zu intermittieren, um zwischen -beiden- „Gliedern in Relation stehen zu können“.(W. James, ebd.)

Diese „zusätzliche Entität“(ebd.) aber enthält eine „petitio principii“: sie ist die präformierende „Beziehung in solchen Ganzheiten“(James, ebd.), die materiale Relation zwischen dem „veränderlichen“ Ganzen und seinen un-veränderlichen Teilen.

Die Problematik des, wie G. Frege („Funktion, Begriff, Bedeutung“) anprangert: „fehlerhaften Zirkels“9 taucht -analog- in der Mathematik im Zusammenhang mit der Diskussion „unendlich oft oszillierende(r) und unstetige(r) Funktionen“(ebd.) auf, in denen die „Funktion f(x)“ zugleich die Rolle des Erklärenden wie des zu Erklärenden spielt. Nach mathematischer Logik ist eine solche -zirkuläre- Behauptung (Bradleys) hinfällig. „Funktionen sind“, stellt G. Frege fest, selbst

„nicht als Veränderliche zu erklären“(ebd. S. 66).

Eine „Funktion“ wie z.B. eine Sinusfunktion (sin x) gilt hingegen als „ergänzungsbedürftig“(ebd. S. 67), weil sie durch den -zweiten- „Teil“ einer Funktion, die Variable „x“ , die ein „Zahlzeichen“(ebd.) oder „Argument“(ebd.) repräsentiert, das, so Frege:“nicht zur Bezeichnung der Funktion gehört“(ebd.), mathematisch ausgedrückt:“gesättigt“(ebd.) werden muß.

Eine noch spezifischere Problematik resultiert für Frege darin, wenn etwa bei einem „Differentialquotienten“(ebd. S.68) die Variable x sowohl an der „Argumentstelle“(ebd.) eingesetzt wird, wie als „Ausdruck(e) der Allgemeinheit“(ebd.).

Frege ist wenig angetan von diesen und anderen „Verwechslungen“(ebd. S.69) und sonstigen „ungenaue(n) Ausdrücke(n)“(ebd. S. 69), die sich in der -Sprache- der Mathematik ansammeln und fordert deshalb, Frege:

“eine mathematische Sprache zu schaffen, die mit strengster Genauigkeit möglichste Kürze verbindet.“(ebd.)

Der Logiker W.O. Quine („Von einem logischen Standpunkt“) sieht diese Problematik aus einem ontologischen resp. aussagenlogischen Blickwinkel. Quine hat dabei ein „aufgeblähtes Universum“10 vor Augen, in dem sich ein Existierendes wie der „Parthenon“(ebd.)- Tempel neben einem bloß Möglichen wie „Pegasus“(ebd.) und andere Widersprüchlichkeiten tummeln und -Quine- „Verwechslungen“(ebd.) verursachen.

Am liebsten würde Quine diesem Universum, das er polemisch einen „Nährboden für ordnungsgefährdende Elemente“(Quine, S. 11) nennt, eine „Fregesche(n) Therapie“(ebd.) verordnen.

Andererseits ist Quine so generös, „Diskuse“(ebd. S. 100) zuzulassen, die keine „ontologische Festlegungen“(ebd.) aufnötigen, also auch auf „Variable“(ebd.) verzichten, die die „Wahrheit der ... behauptete(n) Sätze,... sichern.“(ebd.), etwa beim Erzählen von Märchen wie „Cinderella“(ebd.), das zu einer solchen phantasmagorischen „Ausdrucksweise erweitert“(ebd.) werden kann, die keine Existenzbehautpungen aufstellt.

Grundsätzlich hält Quine aber an der für u.a. „kombinatorische Diskurse“(ebd. S. 101) geltenden Forderung nach einem Kriterium(ebd.) der „ontologischen Festlegung“(ebd.) fest, die wie (sog.) „gebundene Variablen“(ebd. S.100), beispielsweise „Wal“ und „Schwimmendheit“, auf (sog.)„quantifizierte Vaiablen“(ebd.) zurückgeführt(ebd.) werden können und „sollen“.

Damit intendiert Quine, das Vorkommen von „Entitäten“(ebd. S. 99) wie u.a. Universalien(ebd.) durch „Rückverweisung(en)“(ebd.) auf „Quantoren“(ebd.) auf einen „Wertebereich (der Variablen)“(ebd.) einzuhegen und festzulegen.

Für Robert Brandom kommt es in „Begründen und Begreifen“ aber nicht mehr auf „ontologische“, dingfest gemachte Festlegungen an, sondern auf den im Satzzusammenhang

„richtige(n) Gebrauch der (subsententialen) Bestandteile.“(R. Brandom. Begründen und Begreifen. S.168)

Eine prinzipiell erweiterbare „Sprachgemeinschaft“(ebd.) legt fortlaufend den „inferentiell“ begründbaren „richtigen Gebrauch einiger Sätze“(ebd.) fest.

Hierbei soll in der -Frage- nach ihrer inneren „Relation“11 zwischen der -Brandom- „richtigen Verwendung(... von Sätzen) in der ursprünglichen Teilmenge“(ebd.) und ihren „tatsächlichen Anwendungsgelegenheiten“(ebd.) strikt unterschieden werden.

Der u.a. substitutionale Austausch von semantisch und material gehaltvollen „Behauptungsperformanzen“(ebd.) setzt neben „Äquivalenzrelationen (zwischen Ausdrücken)“(ebd. S. 171) ein Reservoir an „inferentiellen Gliederung(en)“(ebd. S. 170) voraus, die -zwischen- einzelnen propositionalen Sätzen von (inferentiellen) „Grund-Folge-Relationen“(ebd.) abhängen sollen.

Die sprachlichen „Performanzen“(ebd.) berechtigter oder -dazu- „verpflichteter“(ebd.) Teilnehmer an der „Sprachgemeinschaft“(ebd.), nicht diese selbst, unterliegen einer, Brandom:

„substitutionale(n) Maschine“(R. Brandom. Begründen und Begreifen. S.171)

Der -folgerichtige- Output dieser Maschine kann dann zu einer „Äquivalenzklasse“(ebd. S.178) zusammengefaßt werden, die über den gleichen -inferentiellen- „Status“(ebd.) verfügt oder im Fall von „Prädikaten“(ebd.) zu -Brandom-“reflexiven, transitiven, asymmetrischen Strukturen oder Familien“(ebd.).

Bei diesen handelt es sich jedoch -nicht- um personale Kongregationen, sondern allgemeine (universale) „Substitutionsinferenzen“(ebd.).

Sie werden zudem in der Weise als „Identitätsbehauptungen“(ebd. S. 179) geltend gemacht, als sie -nur- in Form materialer „Gehalte (behauptender) Festlegungen“(ebd.) explizit(ebd.) gemacht werden können.

Im gleichen auf G. Frege rekurrierenden Verständnis bilden auch „Satzrahmen“(ebd. S. 172), die ihrerseits auswechselbar sind, das Ergebnis -sprachlicher- „Substitutionsprozesse(s)“(ebd.), in denen -variable- „Argumentstellen“(ebd.) und -feststehende- „Wertigkeiten“(ebd.) ausgetauscht und substituiert werden.

Dabei wäre aber daran zu erinnern, daß Frege eine „Lösung“(Brandom) nicht einzig in der „Substitution“ bestimmt, sondern in der „Ergänzungsbedürftigkeit“, sofern diese von einer Funktion verlangt und in ihrem Rahmen erforderlich ist.

Im „Register“(A. Badiou)12 einer ontologischen Erscheinungswirklichkeit oder eines -materialen- „Transzendentals“(Badiou) ändert sich auch die -Alain Badious („Zweites Manifest für die Philosophie“)- Fragestellung:“Aber“, fragt Badiou,

„wie kann ein Mannigfaltiges, das bereits da ist und daher hinsichtlich seiner immanenten Ressourcen im Register des Erscheinens bereits bewertet wurde, den transzendentalen Regelvorgang ergänzen?“(A. Badiou. Zweites Manifest. S. 72)

Auch Badious „Logik“ geht von dem -“mengentheoretischen“- Axiom aus, demzufolge, wenn ein

„Mannigfaltiges in das Protokoll fällt, das innerhalb des Netzes der Verhältnisse eine Bewertung vornimmt... . ein eindeutiger Verstoß gegen den ontologischen und logischen Komplex“(Badiou, S. 73) einträte.

Diese -logische- Einschränkung ist an die Bedingung geknüpft, daß das bestehende „Transzendental“ nicht -Badiou- „in seinen internen Regeln modifiziert wird“(ebd. S. 72) und eine „lokale Modifikation“(ebd.) bereits in ener „Verbindung“(ebd.) zu diesem steht, weil sie „andernfalls“(ebd.) nur „flottierend“(ebd.) oder, Badiou:“pathologisch“(ebd. S. 77) in Erscheinung träte.

Anstelle der Identität einer „festen“, soliden Substanz hätte diese Erscheinungsform den -minimalen- „Wert“ eines flüchtigen „inexistenten Elements“(ebd.), das, Badiou:“vom Grad Null... zum maximalen Grad übergeht“(ebd.).

Diese „Existenz“ tritt in Gestalt politischer Phänomene wie z.T. Sezessionen aus Parteien und „Koalitionen“(N. Luhmann)13 auf wie auch in der -Konsistenz- eines „Öltropfens“14, der in den Worten M. Merleau-Pontys:

“das sich stellende Maximum-Minimum-Problem praktisch zu lösen versucht“.(M. Merleau-Ponty. Phänomenologie der Wahrnehmung. S. 102)

Was der Öltropfen somit -explizit- zu lösen versucht, ist das „Problem der Stellvertretung“(ebd.).

Was anzuregen, ist eine -alternative- „Substitutionsmöglichkeit(en)“(Luhmann)15, wenn dieser -preislich- teuerste „Tropfen Öl“(ebd.) der ultimativ „letzte“(ebd.) ist. E.B.